Vom Regen in die Traufe
Die Langfristplanung für das Event des Jahres, das 14. Fernwalder Boule-Turnier, hat schönes, spätsommerliches Wetter vorgesehen. Bei der Vorbereitung der Zelte am Freitag sieht alles gut aus und der Samstag hat uns alle überzeugt, dass es ein tolles Boule-Turnier für die 26 angemeldeten Teams geben wird.
Jedoch gibt es immer wieder Überraschungen nach dem Motto: „Der Mensch denkt, Gott lenkt …“. Der Wettergott war wohl nicht rechtzeitig informiert oder die Rauch- und Trankopfer genügten nicht.
Wenige Minuten nach elf Uhr, als der Nieselregen eine kleine Pause macht, ergreift Horst Balser das Micro und eröffnet das Turnier welches in bewährter Weise von Michael Massee und seinem Assisstenten Holger Szwerinski geleitet wird.
Über den Abwurfpunkten sind Zelte aufgestellt damit Leger und Schießer sich ungestört durch das weiterhin von oben fließende Nass auf den Wurf konzentrieren können. Wie dem auch sei, Bouler lassen sich von Regen nicht einschüchtern solange es ordentlich zu Essen und zu Trinken gibt und die Wettbewerbe interessant sind.
Die Würstchen gehen – ebenso wie Kuchen, Kaffee und andere Geränke – weg wie die sprichwörtlichen ‚warmen Semmeln‘ und das Küchen- und das Kuchenteam sind ständig dabei die Bouler zu deren Zufriedenheit zu versorgen. – Danke dafür!
Nach allen Ausscheidungskämpfen zwischen den Teams haben sich – wie zu erwarten – zwei davon für das Endspiel qualifiziert. Und hier ist die Überraschung des Tages, es handelt sich um das Team der Erdbeerboulerinnen und das Team der Erdbeerbouler die gegeneinander um den „Siegerkranz“ antreten.
Und an der Stelle setzt, wie nicht bestellt aber dann doch geliefert, ein wirklich heftiger Regen ein der bis in die frühen Abendstunden anhält.
Die beiden Teams schenken sich nichts, es wird um die Wette dicht ans Schweinchen gelegt und Kugeln von der Position weggedrückt oder auch geschossen. Das Schönste dabei ist, dass die Zuschauer voll mitgehen und eine gute Kugel von ihnen lauten Zuspruch findet.
Das Team der Erdbeerbouler schlägt schließlich das Team der Erdbeerboulerinnen mit 13 : 5 Punkten. Alle liegen sich in den Armen und freuen sich mitten im herunterprasselnden Regen über den ersten und zweiten Platz des diesjährigen Turniers. In Anbetracht des stetig ansteigenden Wasserstandes auf der Boulebahn äußerte eine Spielerin „Trotz des scheußlichen Wetters war es ein tolles Erlebnis! Ich hatte noch nie im „Babybecken gespielt.“
An dieser Stelle sei nochmals allen Boulebegeisterten wie auch den Schiedsrichtern für ihre Teilnahme am Turnier und den Sponsoren für ihre Unterstützung gedankt. Gerne begrüßen wir euch auch im kommenden Jahr wieder auf unserer Anlage wenn es heißt „Allez les Boule“.
Und wer nicht so lange warten will ist herzlich eingeladen, am Dienstag oder Donnerstag Abend sowie am Sonntag Vormittag mit uns die eine oder andere Kugel rollen zu lassen.













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